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Gudrun Lukin

Zukunftsfähigkeit der Mitte-Deutschland-Verbindung herstellen

Die vollständige Elektrifizierung und der durchgängige zweigleisige Ausbau der MDV sind ein entscheidender Beitrag für die Verkehrswende, einen leistungsstarken ÖPNV und den Klimaschutz in Thüringen. Die MDV ist wesentlicher Bestandteil eines wirtschaftlich effektiven, klimapolitisch sinnvollen und ausbaufähigen Verkehrsnetzes in Mitteldeutschland.

Der Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten hat in seiner heutigen Sitzung dazu einen Antrag beschlossen. „In den Verhandlungen mit dem Bund muss sichergestellt werden, dass die Entwurfs- und Genehmigungsplanung des zweigleisigen Ausbaus zeitnah beauftragt werden muss, sodass die zeitgleiche Inbetriebnahme im Dezember 2028 gewährleistet ist“, so die verkehrspolitische Sprecherin Dr. Gudrun Lukin. „Thüringen ist ein Transitland, wenn zukünftig Fern- und Güterverkehr auf der MDV fahren soll, kann der Bund nicht die Strecke allein als Nahverkehrsschienenstrang betrachten und bewerten.

Viel stärker als bisher müssen in die Bewertungen von Infrastrukturvorhaben die Faktoren Klima- und Umweltschutz, Netzstabilität, die Erschließung von Mittelzentren und Güterverkehrskonzepte einbezogen werden. Sonst bleibt die Verkehrswende Makulatur.“ Die Landesregierung ist mit der Vorplanung zur Machbarkeit der Zweigleisigkeit für ein durchgängiges zweites Gleis der MDV bis Gera bei der DB Netz AG in Vorleistung gegangen und hat verlässliche Aussagen über die Kosten und Umsetzbarkeit des Ausbaus ermitteln lassen. „Jetzt ist der Bund am Zug“, schließt die Abgeordnete.