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Mit dem Ministerpräsidenten auf Sommertour

Bei herrlichstem Sonnenschein begann Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow seine diesjährige Sommertour, dieses Mal ohne Fahrrad und ohne Wanderschuhe. 

Zum Auftakt ging es auf ein großes Floß auf die Werra bei Wommen. Mit an Bord waren Politikakteure der Region. Ramelow nutzte die beschauliche Atmosphäre und die Ruhe der Floßfahrt für gemeinsame Gespräche und den Austausch verschiedener Sichtweisen. Ein Thema war die Problemlage der Abfallentsorgung bei K+S, dem wahrgenommenen „Kulturwandel“, welchen man beobachte im Umgang mit den Trinkwasserproblemen in Gerstungen. Ein weiteres Thema betraf die positiven Beispiele der Gebietsreform, wie zum Beispiel der freiwillige Zusammenschluss von Marksuhl und weiteren Gemeinden mit Gerstungen oder den guten Gesprächen zwischen Treffurt und Ifta.

In den 2 Stunden auf der Werra ging es aber auch um Infrastrukturprobleme, wie zum Beispiel über die Fertigstellung der Autobahn von Kassel und die Anbindung an die A4 bei Wommen. Und dann spielte auch die länderübergreifende Infrastrukturentwicklung im Bereich des Wasserwanderns auf der Werra eine Rolle, dort müssen z.B. Bootsumtragestationen realisiert werden, deren Fehlen die touristischen Weiterentwicklungen an der Werra behindert. Man sprach natürlich auch über den akuten Fachkräftemangel und die Erhöhung von Kindergartengebühren, so der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Kreistag des Wartburgkreises, Herr Prof. Dr. Hans-Jörg Lessig, welcher gemeinsam mit der Linken Landtagsabgeordneten Anja Müller MdL ebenfalls zu den Passagieren der Floßfahrt zählten. Es war ein sehr gelungener Auftakt der Sommertour unseres Ministerpräsidenten, so Anja Müller abschließend.