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LINKE protestiert: Kreis will Förderung von Projekten der Jugendarbeit an den Schulen beenden

Die Linke im Wartburgkreis kritisiert scharf eine Beschlussvorlage der Kreisverwaltung für den nächsten Jugendhilfeausschuss, in der der Landrat vorschlägt, die bisherige Förderung von Projekten der Schuljugendarbeit durch den Kreis einzustellen. Dazu die Fraktionsvorsitzende Anja Müller: „Es stimmt, dass den Schulen ab September 2018 zusätzliche Mittel im Umfang von 30 Euro pro Schüler im Rahmen eines Schulbudgets zur Verfügung gestellt werden, die von den Schulen in eigener Verantwortung für verschiedene Zwecke von der Lehrergesundheit über die individuelle Förderung von Schülern bis hin zu Projektarbeit frei verwendet werden können.

Es ist frech und dreist, wenn jetzt der Landrat des Wartburgkreis die Schulen zwingen will, diese zusätzlichen Mittel allein für die bisher vom Wartburgkreis geförderten Projekte der Schuljugendarbeit einzusetzen. Mit der Vorlage gefährdet die Kreisverwaltung in unverantwortlicher Weise den Bestand dieser Projekte an unseren Schulen.

Dieses Vorhaben ist umso unverschämter, als mit Beginn des Jahres 2018 auch die kreisliche Jugendarbeit selbst, der die mit der Vorlage einzusparenden Gelder zu Gute kommen sollen, durch die Rot-Rot-Grüne Landesregierung mit zusätzlichen Finanzmitteln ausgestattet worden ist. 2018 bekommt der Wartburgkreis für Zwecke der Jugendarbeit sowieso schon 164.000 Euro mehr vom Land als 2017, das ist ein Aufwuchs des Landeszuschusses von 5,5, Prozent.

Anstelle sich zu freuen, dass unsere Schulen zusätzliche Mittel bekommen, und mehr Projekte anschieben können, erleben wir Störfeuer, die nur dem Zweck dienen können, Vereine zu verunsichern und Frust zu organisieren. Die LINKE fordert die Weiterführung der vom Kreisjugendhilfeausschuss beschlossenen Projekte der Schuljugendarbeit in der bisherigen Höhe und zwar stabil und zuverlässig! Mit einer Förderung nach Gutsherrenart, die den Schulen und den Trägern mal Geld gibt und mal nicht, muss Schluss sein!“