Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Frauen*streik-Bündnis fordert mehr Personal im Kindergarten

Am Rande der Plenarsitzung haben gestern engagierte Frauen im Namen der Initiative Frauen*streik-Bündnis Jena eine Petition mit mehr als 1.800 Unterschriften für mehr Personal und finanzielle Mittel in Kindergärten übergeben. Die Petition nahm die LINKE-Abgeordnete Anja Müller als Vorsitzende des Petitionsausschusses entgegen. Dazu hebt Müller hervor, dass es sich um eine Petition von und mit Kindern handelt. „Das Petitionsrecht steht Menschen jedes Alters offen. Umso mehr freut es mich, dass Kinder mit ihren Handabdrücken die Petition symbolisch unterzeichnet haben und an der Übergabe beteiligt sind.“ Damit es zu einer öffentlichen Anhörung der Petentinnen im Landtag komme, müsse die Petition noch im September auf der Petitionsplattform des Thüringer Landtages veröffentlicht und von mindestens 1.500 Menschen unterzeichnet werden, so Müller.

Anliegen der Petentinnen ist, eine weitere Verbesserung des Betreuungsschlüssels in den Kindergärten zu erreichen. Torsten Wolf, Bildungspolitiker der Fraktion, sagt hierzu: „Mehrfach hat Rot-Rot-Grün in der letzten Legislaturperiode das Kindergartengesetz weiterentwickelt. Wir haben insgesamt mehr als 1.000 neue Stellen an den Thüringer Kindergärten geschaffen und die Eltern durch zwei beitragsfreie Kindergarten-Jahre finanziell entlastet. Ab 1. August sorgen wir für eine weitere Verbesserung des Betreuungsschlüssels und verbesserte Regelungen zum personellen Ausgleich von Krankheits-, Urlaubs- und Weiterbildungszeiten. Dadurch erhalten die Einrichtungen zusätzliche Personalkapazitäten im Umfang von ca. 550 Personalstellen. Dies alles dient der Qualität der pädagogischen Arbeit in den Kindergärten. Wir unterstützen das Anliegen der Petition. Gleichzeitig müssen und werden wir kräftig in die Ausbildung von zusätzlichen Erzieherinnen und Erzieher investieren, damit die Einrichtungen auch die Fachkräfte finden, die sie brauchen.“