Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

CDU hat Urteil des Schiedsgerichts des Deutschen Handballbundes mit zu verantworten

Der sportpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Knut Korschewsky, ist bestürzt und enttäuscht über die nicht vorhandene Kompromissbereitschaft und die damit verbundene Entscheidung des Schiedsgerichts der Deutschen Handballliga, wonach der ThSV Eisenach keine Heimspiele in der Saison 2015/2016 in der Werner-Aßmann-Halle austragen darf.

„Das ist ein schwerer Schlag für die Thüringer Handballfamilie“, so Korschewsky. Besonders verärgert zeigt sich der Abgeordnete darüber, dass die CDU mit ihren Änderungsanträgen zum Haushalt 2015 so tue, als rette sie damit die Situation. „Der CDU musste spätestens mit der Ausnahmegenehmigung in der letzten Bundesligasaison bekannt sein, dass eine nochmalige Ausnahmegenehmigung für die Durchführung der Heimspiele des ThSV Eisenach in der Werner-Aßmann-Halle mit der derzeitigen baulichen Substanz und dem Fehlen der zweiten Tribüne schwer zu erreichen sein würde.“

„Warum, meine Damen und Herren von der CDU, haben Sie nicht schon bei der Aufstellung der letzten Haushalte gehandelt?“, fragt der LINKE Sportpolitiker. „Dann wäre diese Situation nie eingetreten. Jetzt so zu tun, als habe die rot-rot-grüne Koalition schuld, geht völlig an der Realität vorbei.“ Korschewsky sowie die regionalen Landtagsabgeordneten der LINKEN, Anja Müller und Kati Engel, sind froh darüber, dass die Aussagen des Ministerpräsidenten Bodo Ramelow zur Werner-Aßmann-Halle sowohl im Koalitionsvertrag als auch im Haushaltsentwurf für das Jahr 2015 Berücksichtigung gefunden haben. So sind im Haushaltsentwurf des Infrastrukturministeriums Gelder für die erforderlichen Planungsleistungen für die Sportstätten in Eisenach, Bad Langensalza und Suhl eingeplant.

„Wir stehen auch weiterhin an der Seite der erfolgreichen Thüringer Sportvereine und werden auch zukünftig die erforderlichen Maßnahmen weiterführen, um attraktiven Bundesligahandball und Bundesligavolleyball zu ermöglichen“, betont Knut Korschewsky abschließend.